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Hinter dem Begriff Neuere Dreiecksgeometrie verbirgt sich die Lehre von den
merkwürdigen Punkten und Geraden des ebenen Dreiecks. Dieses
Forschungsgebiet war im 19. Jahrhundert eine Domäne der Gymnasiallehrer.
An ausgewählten Beispielen werden ihre Leistungen in Erinnerung gerufen und
diejenigen Aspekte ihrer Arbeit gewürdigt, die heute noch für den Unterricht
und für Eigentätigkeiten der Schüler und Lehrer relevant sind. Das
Betrachten dieser Ergebnisse erfolgt nicht losgelöst von der jeweiligen Person,
sondern unter Herausarbeitung der methodischen Vorgehensweise und unter
Einbeziehung der Biographie.
Aufbauend auf diese historisch-elementargeometrischen Untersuchungen wird mit diesem
Buch eine in didaktischer Hinsicht möglichst umfassende Darstellung der
Neueren Dreiecksgeometrie vorgelegt. Dazu wird ihre Bedeutung für die Ausbildung
und Professionalität der Lehrer, für den Unterricht und das
selbständige Arbeiten der Schüler sowie für Mathematikwettbewerbe
untersucht. Die Diskussion von Aufgaben, das Bewußtmachen von Problemlösestrategien und Hinweise zum Wettbewerbstraining geben konkrete Anregungen zur
Eigentätigkeit.
Die Neuere Dreiecksgeometrie erweist sich als ein interessantes, keinesfalls antiquiertes
Forschungsgebiet und Schulfach, wenn man sie unter dem Aspekt des Problemlösens
und der jeweils zugehörigen problemgeschichtlichen Entwicklung betrachtet.
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