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Bezüglich der Teilungspunkte der Bahnkurve können wir folgenden
Satz aufstellen:
Satz 4
Hat ein Käfer den k-ten (k N) Teil seiner
Bahnlänge durchlaufen, so hat sich sein Abstand zum Zielpunkt um
den k-ten Teil seines anfänglichen Abstands verringert.
Beweis: Betrachte hierzu ohne Einschränkung Käfer A1.
Zum Startzeitpunkt beträgt nach (7) die von Käfer A1
zu durchlaufende Bahnlänge und sein
Abstand zum Zielpunkt ist gleich dem Umkreisradius R des
Startpolygons.
Sei A1' die Position des Käfers zum Zeitpunkt t' und s',
, der zugehörige Parameterwert der Gleichung
(5) der Käferbahn. Da sich der Käfer zu jedem
Zeitpunkt der Verfolgung auf einem regulären n-Eck befindet
,
also auch zum Zeitpunkt t', gibt der zum n-Eck dieses
Zeitpunkts gehörende Umkreisradius R' wiederum den aktuellen
Abstand zum Zielpunkt an.
| Applet
zum Beweis (3 n
10). |
Der Abstand zum Zielpunkt hat sich zum Zeitpunkt t' also um den
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(10) |
verringert.
Da das von den Käfern zum Zeitpunkt t' gebildete n-Eck
andererseits auch als Startpolygon einer neuen Verfolgung angesehen
werden kann, beträgt die noch zu durchlaufende Strecke bis zum
Zielpunkt 
. Das heißt im Zeitpunkt t' hat der Käfer
bereits eine Stecke vom Betrag zurückgelegt. Das ist folgender Teil der Gesamtstrecke:

Daraus folgt mit (10) die Behauptung.
q.e.d.
Folgerung 4
Die k-ten Teilungspunkte der Käferbahnen können somit
unabhängig von n mit dem Zirkel konstruiert werden, indem man um
den Zielpunkt einen Kreis mit Radius

schlägt und diesen mit den Bahnkurven der Käfer schneidet.
| | Applet:
Konstruktion der k-ten Teilungspunkte der Käferbahnen (n
3, k 1).
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Folgerung 5
Halbierungspunkt (k=2):
Mit dem Erreichen seiner Bahnmitte hat
ein Käfer auch seinen Abstand zum Zielpunkt halbiert.
Variiert man die Eckenzahl n und betrachtet dabei die
logarithmischen Spiralen, die die Käfer im Laufe ihrer Verfolgung
beschreiben, stellt sich bezogen auf die Thematik dieses Abschnitts
zum einen die Frage, bei welchem Parameterwert die Käfer erstmals
eine volle Drehung um den Zielpunkt ausgeführt haben und zum
anderen, welchen Bruchteil der gesamten Bahnlänge sie nach dieser
Umrundung noch zurückzulegen haben.
| | Applet:
Umrundungen des Zielpunkts. |
Betrachtet man hierzu die vorläufige Parametrisierung unserer
Bahnkurve (4), so können wir direkt ablesen, daß die
Käfer beim Parameterwert das Ziel zum ersten Mal umrundet haben.
Diesem Parameterwert t* entspricht der Parameterwert unserer endgültigen Parametrisierung
(5). Der Abstand R* der Käfer vom Zielpunkt
beträgt daher in diesem Moment:

Bezogen auf die gesamte Bahnlänge haben die Käfer also noch den
Bruchteil
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(11) |
der Gesamtstrecke zurückzulegen.
Will man nun wissen, ab welcher Eckenzahl n nach der ersten
vollen Umrundung des Zielpunktes noch mindestens der Bruchteil
pn der Bahnlänge zu durchlaufen ist, folgt :

Dies bedeutet zum Beispiel, daß die n Käfer, die in einem
regulären Polygon mit einer Eckenzahl n größer 28 starten,
nach der ersten Umrundung des Zielpunkts noch oder mehr
ihrer gesamten Bahnlänge zurückzulegen haben.
Oder: Bei einer Eckenzahl haben die Käfer nach der
ersten Umrundung gerade einmal höchstens der Bahnlänge
zurückgelegt!
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