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Die Hilfssätze dieses Abschnitts werden uns die Berechnung des
Zentralrisses k[c] der Verfolgerschicksalslinie k ermöglichen.
Hilfssatz 1
Gegeben sei ein Kegelschnitt c in der Ebene , der einen
Kreis in zwei Punkten U und V berührt. Der
Schnittpunkt der gemeinsamen Tangenten an c und in U
und V sei mit W bezeichnet.
Sei ferner X U,V
ein beliebiger Punkt von c und der Schnittpunkt der
Tangente im Punkt X an c mit dem Kreis .
Dann
transformiert jene Kollineation , die die Punkte U, V und
W einzeln festläßt und X nach bringt, auch jeden
weiteren Punkt Y von c auf den entsprechenden
Tangentenschnittpunkt von .
Beweis: Ziehe eine zweite Kollineation in Betracht,
die ebenfalls U, V und W einzeln festläßt, aber X nach
Y bringt. transformiert somit c und daher auch in sich und es gilt: (X)=Y und ( )= .
Die Kollineationen und besitzen
dasselbe Fixdreieck, weshalb sie vertauschbar sind. Damit ergibt
sich der behauptete Zusammenhang:

q.e.d.
Hilfssatz 2
Sei F das Brennstrahlbüschel von c und das
Durchmesserbüschel von . Dann bringt die Kollineation
aus
Hilfssatz 1
F nach .
Beweis: Sei S der Schnittpunkt der Tangenten an c in X
und Y und der entsprechende Schnittpunkt der Tangenten
an in und . Dann gilt: die
Kollineation bringt S nach .
Wählt man speziell
für und die absoluten Kreispunkte, so fällt
in die Kreismitte und S in den Schnitt von
zwei isotropen Kegelschnittstangenten, also in einen bestimmten
Brennpunkt F von c. Es gilt folglich wie behauptet:
(F)= .
q.e.d.
Die soeben bewiesene Zuordnung ist wegen der entsprechenden
Minimalstrahlenpaare nicht nur projektiv, sondern sogar
gleichsinnig kongruent, weshalb ferner gilt:
Folgerung 6
Die Geraden XF und schließen für beliebige
Punkte X von c mit (X)= einen konstanten
Winkel ein. Ort der durch die gleichsinnig kongruenten
Büschel F und entstehenden Winkelscheitel ist ein
gewisser Kreis h, der natürlich die Fixpunkte U, V und W
enthält und die Büschel F und selbst. Auch der zweite
Brennpunkt G des Kegelschnitts c liegt aus Symmetriegründen
auf dem Kreis h.
Wird der Brennpunkt G des Kegelschnitts c als Ort des
Winkelscheitels angesehen, ergibt sich daraus sofort:
Folgerung 7
Die Hauptachse des Kegelschnitts c und die Strecke schließen den Schielwinkel ein.
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