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Die in diesem Abschnitt angeführten Sätze und Folgerungen bilden
den Grundstock unserer mathematischen Untersuchungen bezüglich des
Käferproblems.
Satz 1
Zu jedem Zeitpunkt der Verfolgung im regulären n-Eck bilden die n
Käfer ein entsprechendes reguläres n-Eck.
Beweis: Zum Ausgangszeitpunkt t0 bilden die n Käfer
A1,A2,...,An nach Voraussetzung ein reguläres n-Eck. Sei
nun der Zeitpunkt der ersten Neuorientierung
der Käfer in die Richtung ihres Vorderkäfers.
| Applet
zum Beweis (3 n
10). |
Zu diesem Zeitpunkt t' haben die n Käfer bereits jeweils die
Strecke ( ) zurückgelegt.
Wegen der gleichen Fortbewegungsgeschwindigkeit v aller n
Käfer gilt weshalb die Dreiecke Ai ' Ai+1 ' Ai+1 ( und
mod n) kongruent sind. Die n Käfer bilden
folglich zum Zeitpunkt t' ein gleichseitiges n-Eck, dessen
Regularität man sofort durch eine einfache Winkelbetrachtung
verifizieren kann.
Induktiv folgt nun für jeden weiteren Neuorientierungszeitpunkt
die Regularität des von den Käfern gebildeten n-Ecks.
Wegen der ständigen Neuorientierung der Käfer während der
Verfolgung (das heißt ) folgt schließlich die
Behauptung für jeden beliebigen Zeitpunkt der Verfolgung.
q.e.d.
Satz 2
Der Koordinatenursprung liege im Zentrum des Ausgangspolygons. Dann
schließt der Ortsvektor eines Käfers mit seinem
zugehörigen Geschwindigkeitsvektor v(t) zu jedem Zeitpunkt der
Verfolgung einen konstanten Winkel ein. Es gilt:
|  |
(1) |
Beweis: Der Geschwindigkeitsvektor ist nach Voraussetzung zur
Strecke ( ) parallel.
Zerlegt man das reguläre n-Eck in geeignete Dreiecke, so erhält
man:
| Applet
zum Beweis (3 n
10). |

q.e.d.
Folgerung 1
Da der Winkel zwischen dem Ortsvektor und dem
Geschwindigkeitsvektor und damit dem Tangentenvektor konstant ist,
handelt es sich bei der Bahnkurve der Käfer um logarithmische
Spiralen.
| | Applet:
Logarithmische Spiralen als einzelne
Bahnkurven. |
Ferner gilt für mit :

Folgerung 2
Die Bahnkurve der Käfer entartet für sehr große n zu einem
Kreis.
Setzen wir im obigen Applet n=10.000, können wir dies auch
optisch nachvollziehen.
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