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Richard Parsons Dead End Sir Richard Parsons (geboren 1928) arbeitete als britischer Diplomat und Botschafter in verschiedenen Ländern, ehe er 1991 diesen Thriller-Einakter auf die Bühne brachte. Die beiden Charaktere in dem Stück sind Brian Wedmore und Arabella Snelgrove.
Es fängt alles so harmlos an. Brian Wedmore ist ein unverheirateter, freundlicher Mann, der eine Landstraße entlang spaziert und die schön bepflanzten Gärten bewundert. Ein Urlauber? Am Garten des Endhauses in einer Sackgasse kommt er mit Arabella Snelgrove ins Gespräch, weil sie unvergleichlich schöne Rosen hat. Sie lädt ihn auf eine Tasse Tee oder einen Sherry ein, und sie plaudern freundlich über dies und das. Dann wird offensichtlich, dass Brian Wedmore kein harmloser Urlauber oder "accidental tourist" ist. Er ist ein Inspektor des Sozialministeriums, der geschickt wurde, um bei Arabella Snelgrove nach dem Rechten zu sehen. Die unverheiratete Frau lebt nur für ihren Garten und ihre alte, schwache Mutter, die seit Jahren niemand mehr gesehen hat. Da die alte Mutter jedoch drei verschiedene Pensionen aus drei verschiedenen Quellen bezieht, ist der Verdacht aufgekommen, die alte Dame könne schon lange nicht mehr leben und hier liege Betrug vor. Natürlich weist Miss Snelgrove dies weit von sich. Ihre Mutter sei oben, wolle aber nicht herunter kommen. Sie gehe nur nachts spazieren, wenn niemand sie anstarre. Dann wird es noch merkwürdiger. Brian Wedmore ist nicht der erste Inspektor, den das Ministerium zu ihr geschickt hat. Zwei Kollegen von ihm waren schon da, doch sie verschwanden auf rätselhafte Weise und es traf nie ein Bericht von ihnen ein. Anderseits befinden sich im Garten drei große Erdhügel, zwei davon Gräber, in denen offenbar Miss Snelgroves Hunde begraben sind. Miss Snelgrove, die außer einem etwa gleichaltrigen Kusin, den sie nicht persönlich kennt, keine weiteren Verwandten hat, ist ausgesprochen freundlich, auch wenn ihr Sherry ein wenig bitter schmeckt ...
The fringe hat aus den 1. Bayreuther Schultheatertagen die Lehre gezogen, dass Weniger Mehr sein kann und sich deshalb auf einen kleinen Beitrag zu den 2. Schultheatertagen verständigt. Der Einakter Dead End wird etwa 30 Minuten dauern. Es spielen Marlene Münzel (Klasse 11) und Andreas Zahn (K 12). Anne Eisenhuth und Moritz Hacker (beide Klasse 9) unterstützen das Ganze. Das Stück wurde veröffentlicht in Ten Short Plays – a world-wide range of drama, zusammengestellt von Geoff Barton, und erschienen in der Reihe Longman Imprint Books, London 1996. Die einzige Aufführung durch the fringe erfolgt am Mittwoch, den 9. Mai 2007, um 11.30 Uhr im Bayreuther Zentrum. Der Eintritt ist frei.
Die beiden Schauspieler sind der English Drama Group seit langem verbunden. Marlene Münzel spielt seit der 6. Klasse Theater auf Englisch, also bereits seit 2002. Andreas Zahn stieß erst 2005 zur Truppe, hat sich aber bereits als unersetzlich erwiesen. Anne Eisenhuth wird nötigen Text von außen einsprechen, Moritz Hacker sich um die Lichttechnik kümmern.
Anne Eisenhuth
Moritz Hacker
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