Didaktische Bemerkungen zu GEONET und zum Unterrichten mit Internet


Das interaktive Geometrieprogramm GEONET

Wir haben dynamische Geometrie internetfähig gemacht, weil sie
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dadurch universell einsetzbar wird:
Sie kann von jedem am eigenen PC nachvollzogen werden. Sie ist sowohl online (mit Internet-Anschluß) als auch offline (ohne Netz) einsetzbar. Man kann sie in die Schule mitnehmen, sich mit Kollegen oder anderen Schulen austauschen. Es ist keine spezielle Software mehr nötig und es gibt keine Kompatibilitätsprobleme. Sie wird für interessierte Lehrer und Schüler kostenlos zur Verfügung gestellt.
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auch sehr individuell nutzbar ist:
Sie selbst können jetzt in das Programm (etwa in das erstellte Arbeitsblatt) eingreifen, um Ergänzungen oder Änderungen vorzunehmen. Zu bestimmten Themenbereichen lassen sich Querverweise oder Querverbindungen (etwa auch zu anderen Schulfächern) herstellen. Man hat damit jetzt die Möglichkeit, für Geometrie auf elektronische Art eigene Seiten (Unterrichtsvorbereitungen, Arbeitsblätter für Schüler usw.) zu erstellen, und diese - so wie man es für richtig und nötig erachtet - für Schüler oder Kollegen zugänglich zu machen. Unterschied zu "herkömmlicher" dynamischer Geometrie-Software: Verbindung von Programm und geschriebenem Text.

Denkt man diesen Ansatz der Bereitstellung von Geometrie im Internet weiter, so kann das zum Verfassen eines eigenen interaktiven Geometrie-Skripts (oder -Buches) führen, das alle oben erwähnten vorteilhaften Möglichkeiten der Nutzung bietet.


Was wird sich beim Unterrichten ändern, wenn man GEONET (allgemein das Internet) einsetzt?

Für den Schüler

Für den Lehrer

Pädagogische und didaktische Aspekte gewinnen an Bedeutung. Der Lehrer wird zunehmend Projektmanager, Koordinator und Berater für einzelne Schülerarbeitsgruppen. Rückgang der Unterrichtsform ``Frontalunterricht'' mit dem Lehrer als Wissensvermittler zu Gunsten der Nutzung der neuen Unterrichtsmedien. Lehrer sind damit vor allen tätig als Vorbereiter, Planer und Lenker des Einsatzes dieses neuen Mediums ``Internet'' sowie beim Zusammenfassen und Auswerten der erzielten Ergebnisse.

Zitat aus dem Buch Bildung und Mathematik von A. Wittenberg, geschrieben zu einer Zeit, als es noch keine Computer in der Schule gab und man das Internet noch nicht kannte.

Fazit

All die oben angegebenen Nutzungsmöglichkeiten des neuen Mediums Internet stellen insgesamt höhere Anforderungen an die Schüler und wecken seine Kreativtät und sein Problembewußtsein. Auch in Zukunft wird man nicht immer in der Schule das Internet einsetzen. Es bietet jedoch Schülern die Chance, sich in Mathematik (speziell in Geometrie) einen Überblick zu verschaffen, d.h. auch allgemeinbildende Aspekte werden stärker betont. Schüler und Lehrer können so gemeinsam durch Einsatz dieses neuen Mediums und Änderung der Unterrichtsform auf die Vorwürfe aus der TIMSS-Studie gegen deutschen Mathematikunterricht (schlechtes Abschneiden der Schüler in allen Schularten im internationalen Vergleich) angemessen und wirkungvoll reagieren.



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